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Fünf Jahre Förderverein

Bous. Das Sankt Barbara Hospiz in Bous feiert im April sein dreijähriges Bestehen – doch bereits zwei Jahre vor der offiziellen Eröffnung hatte sich im April 2013 der Förderverein Sankt Barbara Hospiz gegründet. „Die Bürger haben damals ein großes Interesse an dieser Idee gezeigt“, erinnert sich Prälat Dr. Peter Prassel, der im November 2013 zum ersten Vorsitzenden gewählt wurde, an den ersten Informationsabend im Petri-Hof Bous am 17. April 2013 zurück.

Im von der Caritas Trägergesellschaft Saarbrücken betriebenen St. Barbara Hospiz werden Schwerstkranke und Sterbende sowie deren Angehörige in der letzten Lebensphase einfühlsam begleitet. Neben professioneller Pflege, medizinischer Versorgung und schmerztherapeutischer Betreuung ist das Anliegen, Sterbenden eine würdige, liebevolle und auch spirituelle Begleitung bis zum Lebensende zu ermöglichen.

Zweck des Fördervereins ist die finanzielle und ideelle Unterstützung des Hospizes, zum Beispiel durch Spender-Werbung oder die Durchführung von Veranstaltungen. Der Verein betreibt Öffentlichkeitsarbeit, um auf die Hospizarbeit aufmerksam zu machen und sieht sich als Brückenbauer zwischen dem Hospiz und der Bevölkerung. „Wir wollen die Menschen für die Themen Tod und Sterben sensibilisieren und ein Vorbild für eine humane Gesellschaft sein“, erklärt Gisela Rink, die im November 2016 Prälat Prassel als Vorsitzende ablöste.

Blätter zur Erinnerung

In seiner Predigt nahm Pfarrer Zonker, der den Gottesdienst zusammen mit den anderen Seelsorgern und den Pflegenden gestaltete, darauf Bezug, dass angesichtes des Sterbens und Todes das Vertrauen in Gott nicht selbstverständlich sei. Vielmehr sei es sehr frag-würdig, dass er tatsächlich in allen Situationen des Lebens liebevoll zur Seite stehe. Doch das Ringen um das Vertrauen würde nicht enttäuscht werden, wie dies auch die Gottesmutter Maria erleben konnte.


Für eine sehr schöne und tragende musikalische Gestaltung des Gottesdienstes sorgten die Sängerinnen Frau Strauß und Frau Wagner.


Am Ende des Gottesdienstes bedankte sich Hospizleiterin Judith Köhler bei den Angehörigen für ihre Teilnahme am Gottesdienst und für das Vertrauen, das sie dem St. Barbara Hospiz Bous entgegengebracht hatten, worauf ihr mit spontanem und kräftigem Applaus geantwortetet wurde.
Zur Erinnerungen an ihre Verstorbenen konnten die Angehörigen nach dem Gottesdienst „Blätter“ mit deren Namen mit nach Hause nehmen, die zuvor während der Gedenkfeier im persönlichen Gedenken an die Verstorbenen symbolisch an einem Strauch angebracht wurden.


Nach dem Gottesdienst gab es noch die Möglichkeit für die Angehörigen, sich bei Kaffee und Kuchen miteinander und mit den Mitarbeitern des Hospizes auszutauschen.


Dabei wurde den Mitarbeitenden noch einmal herzlich für die Sorge um die Gäste gedankt. Entsprechend äußerte ein Angehöriger: „Was Sie hier leisten ist mit Gold nicht aufzuwiegen“ und eine andere Angehörige bedankte sich für die Einladung zum Gedenkgottesdienst „es war nicht einfach, hier noch einmal hin zu kommen. Aber jetzt ist der Abschied von unserem lieben Verstorbenen rund geworden.“

Text: Rolf Friedsam

Einmal nicht an die Krankheit denken

Wer kennt das nicht: Musik begleitet uns das ganze Leben hindurch, von den ersten Tönen, Klängen, Geräuschen im

Christine Kukula

Mutterleib bis zu unseren letzten Augenblicken, in denen sich das Ohr als letzter Sinn verabschiedet. Musik spricht die meisten Menschen an. Für viele stellt sie ein Tor zu den Gefühlen dar. Sie weckt Erinnerungen und kann helfen, das auszudrücken, was manchmal unausprechbar ist. Auch die Wissenschaft belegt mittlerweile: Musik, speziell und bewusst angewandt, aktiviert bestimmte Strukturen im Gehirn, die mit unserem internen Belohnungssystem, mit der Produktion von sogenannten Glückshormonen sowie Hormonen, die Wohlgefühl auslösen, zusammenhängen. Musik kann beruhigen und wirkt angst- und schmerzlindernd.

Gisela Rink ist neue Vorsitzende des Fördervereins St. Barbara Hospiz Bous

Die saarländische Landtagsabgeordnete Gisela Rink ist seit November 2016 neue Vorsitzende des Fördervereins Sankt Barbara Hospiz Bous. Damit löst die CDU-Politikerin nach drei Jahren Amtszeit Prälat Dr. Peter Prassel ab. Prassel hatte bei der Gründung des Fördereins im November 2013 den Vorsitz übernommen.

Zweck des Vereins ist die finanzielle und ideelle Unterstützung des Hospizes, zum Beispiel durch Spender-Werbung oder die Durchführung von Veranstaltungen. Der Förderverein war gegründet worden, kurz nachdem die cts Caritas Stiftung Saarbrücken das Projekt und die Baupläne vorgestellt hatte. Das Sankt Barbara Hospiz eröffnete im April 2015 und muss – wie jedes stationäre Hospize – nach gesetzlichen Vorgaben fünf Prozent der laufenden Kosten über Spenden finanzieren. Das sind jährlich rund 60.000 Euro.

Im St. Barbara Hospiz werden Schwerstkranke und Sterbende sowie deren Angehörige in der letzten Lebensphase einfühlsam begleitet. Neben professioneller Pflege, medizinischer Versorgung und schmerztherapeutischer Betreuung ist das Anliegen, Sterbenden eine würdige, liebevolle und auch spirituelle Begleitung bis zum Lebensende zu ermöglichen.

Bouser Aktionsgemeinschaft beschenkt das St. Barbara Hospiz Bous

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Die 6. Auflage der Bouser Mai- Sause bot zwischen dem 20. und 22.Mai neben dem traditionellen Seifenkistenrennen und dem Mülltonnen-Show-Rennen für die Besucherinnen und Besucher ein umfangreiches Unterhaltungsprogramm. Auch für kulinarischen Genuss war hervorragend gesorgt.

Bei einer Premium-Tombola konnten die Besucher  attraktive Preise gewinnen. Bei dieser gelungenen und fröhlichen Veranstaltung haben die Bouser Aktionsgemeinschaft und Bürgermeister Louis auch an die Menschen gedacht, die im St. Barbara Hospiz Bous nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen.

Spendenaktion der FLSmidth Wadgassen GmbH

 

Spende FLSmidth
Von links nach rechts: Manfred Debong, Mitarbeiter der FLSmidth – Jürgen Maier, Geschäftsführer der FLSmidth – Susanne Petry, Ehrenamtliche und Vertreterin des Ambulanten Kinderhospizdienstes – Judith Köhler, Leitung des St. Barbara Hospizes Bous – Prälat Dr. Peter Prassel, Vorsitzender des Fördervereins St. Barbara Hospiz Bous – Roman Riegler-Nilles, Betriebsratsvorsitzender der FLSmidth.

Aufgrund der derzeitig guten Auftragslage des Unternehmens FLSmidth in Wadgassen wurde vom Betriebsrat und der Geschäftsleitung beschlossen, das Geld für die ausgefallene Weihnachtsfeier 2015 für gemeinnützige Institutionen zu spenden. Vom Betriebsrat wurde die Initiative Ihres Mitarbeiters Herrn Manfred Debong aufgegriffen und befürwortet, eine Kinderinitiative und eine Erwachseneninitiative aus dem Bereich der saarländischen Hospizlandschaft mit einer Spende zu bedenken.

In einem Treffen am 21.06.2016 wurde eine stattliche Summe von jeweils 4.000 Euro an den ambulanten Kinderhospizdienst Saar mit Sitz in Neunkirchen sowie an den Förderverein des St. Barbara Hospizes in Bous übergeben.

26.000 Euro fürs Sankt Barbara Hospiz

26.000 Euro spendet der Förderverein des Sankt Barbara Hospizes Bous an die Einrichtung – das haben die Mitglieder in ihrer letzten Versammlung beschlossen. Hospizleiterin Judith Köhler dankte dem Förderverein ganz herzlich für diese sehr großzügige Spende – nach gesetzlichen Vorgaben müssen stationäre Hospize 5 Prozent der laufenden Kosten über Spenden finanzieren. Das Sankt Barbara Hospiz braucht demnach im Jahr rund 60.000 Euro an Spendengeldern.

 

Spendenübergabe
Fernsehsessel für die Hospizgäste: Helmut Himber, Bürgermeister Stefan Louis, Hildegard Tascher und Prälat Dr. Peter Prassel vom Förderverein mit Hospizleiterin Judith Köhler (2. von links).

Die Spende des Fördervereins nutzt Judith Köhler unter anderem zur Anschaffung komfortabler Fernsehsessel für die Hospizgäste. „Mit Hilfe dieser bequemen Sessel können zum einen kurzfristig Erleichterungen in der Mobilisation geschaffen werden, außerdem ermöglichen sie den Hospizgästen ein Dabeisein in den Gemeinschaftsräumen mit ihren Angehörigen. Nicht nur die Hospizgäste profitieren von diesem bequemen Ledersessel, auch die Angehörigen können ihn für eine kurze Auszeit während des Hospizaufenthaltes nutzen“, erklärt die Hopsizleiterin.
Prälat Dr. Peter Prassel, Vorsitzender des Fördervereins St. Barbara Hospiz Bous, erklärt: „Wir möchten mit unserer Arbeit die breite Öffentlichkeit anregen, sich gedanklich auf das Thema Hospiz und Sterben einzulassen. Sterben gehört zu unserem Leben und lässt sich vor allem im fortgeschrittenen Alter kaum noch verdrängen. Aber im Sterben allein zu sein, das wünscht sich niemand. Es ist jedoch eine Tatsache, dass auf Grund des demografischen Wandels immer mehr Menschen im Alter immer öfter in Ein-Personen-Haushalten leben werden, mit steigender Tendenz in den nächsten Jahren. Dies hat auch zur Folge, dass immer mehr ältere Menschen in der Sterbephase alleine sind. Hier drängen sich für die Betroffenen und auch die Angehörigen Ängste und Sorgen in den Vordergrund. Wir wollen diesen Ängsten aktiv entgegenwirken und unterstützen die Caritas Trägergesellschaft Saarbrücken (cts) dabei, am Standort Bous das stationäre Erwachsenenhospiz St. Barbara unter der Leitung von Frau Judith Köhler zu unterhalten.“
Im St. Barbara Hospiz Bous werden Schwerstkranke und Sterbende (sowie deren Angehörige) in der letzten Lebensphase einfühlsam begleitet. Neben professioneller Pflege, medizinischer Versorgung und schmerztherapeutischer Betreuung ist das Anliegen, Sterbenden eine würdige, liebevolle und auch spirituelle Begleitung bis zum Lebensende zu ermöglichen.
Die Betreuung schwerstkranker Menschen, die hier als Gäste bezeichnet und willkommen geheißen werden, sowie ihrer Angehörigen sei kostenfrei, erklärt Prassel weiter. Nach den geltenden gesetzlichen Bestimmungen übernähmen die Kranken- und Pflegekassen die Kosten für diese Betreuungen jedoch nicht in voller Höhe. „Deshalb sind Hospizeinrichtungen immer auf zusätzliche Spenden angewiesen. Und dazu benötigen wir die Unterstützung der Öffentlichkeit.“

Spende

Der Förderverein St. Barbara Hospiz Bous spendet 10 komfortable Fernsehsessel an das St. Barbara Hospiz. Mit Hilfe dieser bequemen Sessel können zum einen kurzfristig Erleichterungen in der Mobilisation  geschaffen werden, außerdem ermöglichen sie den Hospizgästen ein Dabeisein  in den Gemeinschaftsräumen mit ihren Angehörigen.

2. Bouser Hospizwochen

Eine ganz besondere Veranstaltungsreihe hat der Förderverein des St. Barbara Hospizes in Bous im Jahr 2014 initiiert und wird sie in diesem Jahr fortsetzen: Die „Bouser Hospizwochen“ laden dazu ein, sich an vier aufeinander folgenden Dienstagen jeweils um 19 Uhr auf unterschiedliche Art und Weise mit dem Thema
Erwachsenen-Hospiz und Sterben auseinanderzusetzen.