Der Förderverein Sankt Barbara Hospiz Bous.


Gemeinsam
für Menschen
da sein.

Im Sterben nicht alleine sein: Wenn der nahende Tod zur
Lebensrealität wird, drängen sich für die Betroffenen Ängste und Sorgen in den Vordergrund. Um diesen entgegenzutreten, hat die Caritas Trägergesellschaft Saarbrücken (cts) mit dem St. Barbara Hospiz Bous ein stationäres Erwachsenenhospiz eingerichtet. Wir als Förderverein unterstützen dieses Vorhaben.

Es gehört zu unserem Selbstverständnis, Sterbende sowie deren Angehörige in dieser letzten Lebensphase einfühlsam zu
begleiten. Neben professioneller Palliativpflege, medizinischer
Versorgung und schmerztherapeutischer Betreuung ist es unser besonderes Anliegen, Sterbenden eine würdige, liebevolle und auch spirituelle Begleitung zu ermöglichen.

Der Förderverein St. Barbara Hospiz Bous ist ein eingetragener und gemeinnütziger Verein. Der Vorstand legt regelmäßig in den mindestens einmal jährlich stattfindenden
Mitgliederversammlungen Rechenschaft über sein Tun ab.

Auszug aus der Satzung:
„Zweck des Vereins ist die Organisation und Durchführung von Informations- und Vortragsveranstaltungen für die Öffentlichkeit und für Fachkreise über Fragen des Gesundheits- und
Hospizwesens im Allgemeinen und über ethische und
pflegerische und medizinische Fragestellungen im Rahmen der Begleitung von Schwerstkranken und Sterbenden in ihrer letzten Lebensphase sowie die Beschaffung von Mitteln für das St.
Barbara Hospiz in Bous, z.B. durch die Einwerbung von Spenden
oder Durchführung von Veranstaltungen, die der ideellen und
materiellen Unterstützung des St. Barbara Hospizes dienen.“

Der Förderverein St. Barbara Hospiz Bous

„Wir brauchen Ihre Unterstützung!“, betonte Rechtsanwalt Manfred Seiler LL.M., Vorsitzender der cts Caritas Stiftung Saarbrücken bei der Auftaktveranstaltung zur Gründung des Fördervereins des St. Barbara Hospizes Bous. Nachdem die Stiftung vor einigen Wochen das Projekt und die Baupläne vorgestellt hatte, wurde der Förderverein gegründet.

„Zweck des Vereins ist die Organisation und Durchführung von Informations- und Vortragsveranstaltungen für die Öffentlichkeit und für Fachkreise über Fragen des Gesundheits- und Hospizwesens im Allgemeinen und über ethische und pflegerische und medizinische Fragestellungen im Rahmen der Begleitung von Schwerstkranken und Sterbenden in ihrer letzten Lebensphase sowie die Beschaffung von Mitteln für das St. Barbara Hospiz in Bous, z.B. durch die Einwerbung von Spenden oder Durchführung von Veranstaltungen, die der ideellen und materiellen Unterstützung des St. Barbara Hospizes dienen.“ (Auszug aus der Satzung)

Dem Vorstand können bis zu acht Vertreter aus Kirche, Politik, Finanz- und Rechtswesen sowie aus der Öffentlichkeit angehören. Der aktuelle Vorstand des Fördervereins St. Barbara Hospiz mit Sitz in Bous setzt sich wie folgt zusammen:

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Der Vorstand

von links:

Rolf Friedsam
Thomas Folz (Geschäftsführer)
Manfred Debong
Prälat Dr. Peter Prassel (Vorsitz)
Hildegard Tascher
Helmut Himber (stv. Vorsitz)
Sabine Leinen
(es fehlen: Stefan Louis und Gerhard Wack)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Spendenaktion der FLSmidth Wadgassen GmbH

 

Spende FLSmidth
Von links nach rechts: Manfred Debong, Mitarbeiter der FLSmidth – Jürgen Maier, Geschäftsführer der FLSmidth – Susanne Petry, Ehrenamtliche und Vertreterin des Ambulanten Kinderhospizdienstes – Judith Köhler, Leitung des St. Barbara Hospizes Bous – Prälat Dr. Peter Prassel, Vorsitzender des Fördervereins St. Barbara Hospiz Bous – Roman Riegler-Nilles, Betriebsratsvorsitzender der FLSmidth.

Aufgrund der derzeitig guten Auftragslage des Unternehmens FLSmidth in Wadgassen wurde vom Betriebsrat und der Geschäftsleitung beschlossen, das Geld für die ausgefallene Weihnachtsfeier 2015 für gemeinnützige Institutionen zu spenden. Vom Betriebsrat wurde die Initiative Ihres Mitarbeiters Herrn Manfred Debong aufgegriffen und befürwortet, eine Kinderinitiative und eine Erwachseneninitiative aus dem Bereich der saarländischen Hospizlandschaft mit einer Spende zu bedenken.

In einem Treffen am 21.06.2016 wurde eine stattliche Summe von jeweils 4.000 Euro an den ambulanten Kinderhospizdienst Saar mit Sitz in Neunkirchen sowie an den Förderverein des St. Barbara Hospizes in Bous übergeben.

Die Vertreter der beiden Einrichtungen haben mit großer Freude die Schecks aus der Hand des Geschäftsführers Herrn Jürgen Maier und des Betriebsratsvorsitzenden Herrn Roman Riegler entgegen genommen.

Die Vertreter der beiden Institutionen haben sich ausdrücklich bei den Mitarbeitern, dem Betriebsrat und der Geschäftsleitung der FLSmidth Wadgassen GmbH für Ihr großherziges Entgegenkommen bedankt.

26.000 Euro fürs Sankt Barbara Hospiz

26.000 Euro spendet der Förderverein des Sankt Barbara Hospizes Bous an die Einrichtung – das haben die Mitglieder in ihrer letzten Versammlung beschlossen. Hospizleiterin Judith Köhler dankte dem Förderverein ganz herzlich für diese sehr großzügige Spende – nach gesetzlichen Vorgaben müssen stationäre Hospize 5 Prozent der laufenden Kosten über Spenden finanzieren. Das Sankt Barbara Hospiz braucht demnach im Jahr rund 60.000 Euro an Spendengeldern.

 

Spendenübergabe
Fernsehsessel für die Hospizgäste: Helmut Himber, Bürgermeister Stefan Louis, Hildegard Tascher und Prälat Dr. Peter Prassel vom Förderverein mit Hospizleiterin Judith Köhler (2. von links).

Die Spende des Fördervereins nutzt Judith Köhler unter anderem zur Anschaffung komfortabler Fernsehsessel für die Hospizgäste. „Mit Hilfe dieser bequemen Sessel können zum einen kurzfristig Erleichterungen in der Mobilisation geschaffen werden, außerdem ermöglichen sie den Hospizgästen ein Dabeisein in den Gemeinschaftsräumen mit ihren Angehörigen. Nicht nur die Hospizgäste profitieren von diesem bequemen Ledersessel, auch die Angehörigen können ihn für eine kurze Auszeit während des Hospizaufenthaltes nutzen“, erklärt die Hopsizleiterin.
Prälat Dr. Peter Prassel, Vorsitzender des Fördervereins St. Barbara Hospiz Bous, erklärt: „Wir möchten mit unserer Arbeit die breite Öffentlichkeit anregen, sich gedanklich auf das Thema Hospiz und Sterben einzulassen. Sterben gehört zu unserem Leben und lässt sich vor allem im fortgeschrittenen Alter kaum noch verdrängen. Aber im Sterben allein zu sein, das wünscht sich niemand. Es ist jedoch eine Tatsache, dass auf Grund des demografischen Wandels immer mehr Menschen im Alter immer öfter in Ein-Personen-Haushalten leben werden, mit steigender Tendenz in den nächsten Jahren. Dies hat auch zur Folge, dass immer mehr ältere Menschen in der Sterbephase alleine sind. Hier drängen sich für die Betroffenen und auch die Angehörigen Ängste und Sorgen in den Vordergrund. Wir wollen diesen Ängsten aktiv entgegenwirken und unterstützen die Caritas Trägergesellschaft Saarbrücken (cts) dabei, am Standort Bous das stationäre Erwachsenenhospiz St. Barbara unter der Leitung von Frau Judith Köhler zu unterhalten.“
Im St. Barbara Hospiz Bous werden Schwerstkranke und Sterbende (sowie deren Angehörige) in der letzten Lebensphase einfühlsam begleitet. Neben professioneller Pflege, medizinischer Versorgung und schmerztherapeutischer Betreuung ist das Anliegen, Sterbenden eine würdige, liebevolle und auch spirituelle Begleitung bis zum Lebensende zu ermöglichen.
Die Betreuung schwerstkranker Menschen, die hier als Gäste bezeichnet und willkommen geheißen werden, sowie ihrer Angehörigen sei kostenfrei, erklärt Prassel weiter. Nach den geltenden gesetzlichen Bestimmungen übernähmen die Kranken- und Pflegekassen die Kosten für diese Betreuungen jedoch nicht in voller Höhe. „Deshalb sind Hospizeinrichtungen immer auf zusätzliche Spenden angewiesen. Und dazu benötigen wir die Unterstützung der Öffentlichkeit.“

„Die Würde des Menschen ist unantastbar“,
lautet Artikel 1 unseres Grundgesetzes. Auch Menschen, die am Ende ihres Lebenswegs angekommen sind, sollen ihre letzten Schritte in Würde begehen können. Oftmals kann das durch eine Betreuung und Versorgung in den eigenen vier Wänden leider nicht mehr gewährleistet werden. Ein stationäres Hospiz bietet den Betroffenen durch intensive Palliativmedizin und eine liebevolle Begleitung trotzdem die Möglichkeit, in einer angenehmen Atmosphäre und ohne unnötige Schmerzen die letzten Tage ihres

Lebens in Würde zu verbringen. Bei uns im Landkreis Saarlouis gibt es bereits einen gut vernetzten ambulanten Hospizdienst. Dass als wichtige Ergänzung hierzu nun aber auch das saarlandweit dritte stationäre Hospiz im Landkreis Saarlouis, genauer gesagt in Bous, errichtet wird, freut mich sehr.

Das Wort „Hospiz“ ist abgeleitet von dem lateinischen Wort „hospitium“ und bedeutet so viel wie „Gastfreundschaft“. Das aber, was die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die ehrenamtlichen Pflegekräfte in einem Hospiz leisten, ist viel mehr als Gastfreundlichkeit. Es ist praktizierte Nächstenliebe, die in einem hohes Maß an Zuneigung, Erfahrung, Glauben, Vertrauen, Kraft und Einsatzbereitschaft ihren Ausdruck findet. Diese Menschen sind ein unschätzbar wertvoller Teil unserer Gesellschaft. Ihnen gilt mein ganz besonderer Dank und Respekt.

„Nicht dem Leben mehr Tage geben, sondern den Tagen mehr Leben“ ist der Leitspruch des im April gegründeten Fördervereins St. Barbara Hospiz Bous, der das Bouser Hospiz in Zukunft tatkräftig unterstützen wird. Vor allem finanzielle Mittel sollen bereitgestellt werden. Gleichzeitig möchte der Förderverein die Bevölkerung informieren und das Thema Sterben – in einer Gesellschaft, die den Tod nur allzu gern verdrängt – endlich wieder enttabuisieren. Auch die Mitglieder des Fördervereins investieren ihre Kraft und Zeit, um Angehörige zu entlasten und um Todkranken die Zuwendung zu Teil werden zu lassen, die jeder von uns verdient.

Allen Mitgliedern des Fördervereins möchte ich deshalb ebenfalls herzlich danken. Ich wünsche ihnen viele Mitstreiter und Unterstützer, die ebenfalls von dem Hospizgedanken beseelt sind und ein produktives soziales Arbeiten unter einer von gegenseitiger Achtung getragenen Zusammenarbeit.

Ihr

Patrik Lauer

Landrat des Landkreises Saarlouis im November 2013

Sehr geehrte Damen und Herren,

der nahende Tod ist mit allen Ängsten und Sorgen, die damit für die Betroffenen selbst und ihre Angehörigen verbunden sind, ein Thema, das in unserer Gesellschaft aus dem Alltag gerne ausgeblendet wird. Das Ziel von Hospizarbeit ist es, die Lebensqualität von schwerkranken oder sterbenden Menschen zu verbessern und den Angehörigen in dieser schwierigen Situation entlastend zur Seite zu stehen. Hauptamtliche Fachkräfte und ehrenamtliche Hospizhelfer leisten hier unverzichtbare Arbeit, denn sie bieten in der letzten Lebensphase den Patienten und ihren Familien Zuwendung und Unterstützung.

Nicht in jedem Fall ist es möglich, Schwerkranke oder Sterbende zu Hause in der gewohnten Umgebung zu betreuen beziehungsweise in den Tod zu begleiten. In solchen Fällen kann die Aufnahme in ein stationäres Hospiz erfolgen. Leider gibt es im Landkreis Merzig-Wadern keine stationären Hospizplätze. Dass das künftige stationäre Hospiz St. Barbara Bous auch den Bürgern im Landkreis Merzig-Wadern, neben den mobilen Hospizdiensten und den ehrenamtlichen Hospizhelfern, eine weitere Möglichkeit einer professionellen ganzheitlichen Pflege und Versorgung bieten wird, begrüße ich sehr.

Die Caritas Trägergesellschaft Saarbrücken setzt sich gemeinsam mit dem Förderverein des St. Barbara Hospiz Bous für die Errichtung dieses stationären Erwachsenenhospizes im Landkreis Saarlouis ein. Bis Ende 2014 soll neben dem neu gebauten Caritas Seniorenhaus das St. Barbara Hospiz in Bous entstehen, das dritte stationäre Hospiz im Saarland. Die Mitglieder des Fördervereins St. Barbara Hospiz Bous leisten bereits jetzt schon einen wichtigen Beitrag zur Unterstützung des künftigen Hospizes.

Sie machen auf die Situation Betroffener aufmerksam, sie betreiben mit Veranstaltungen und Vorträgen wichtige Öffentlichkeitsarbeit und generieren Spenden- und Fördergelder. Für ihr Engagement und ihren Einsatz möchte ich mich bei den Mitgliedern des Fördervereins und den Mitarbeitern der Caritas Trägergesellschaft Saarbrücken ganz herzlich bedanken!

Ich wünsche allen, die sich tatkräftig und mit großer persönlicher Aufopferung für die Hospizarbeit und das neue Hospiz in Bous einsetzen, viel Kraft, Anerkennung, Unterstützung und für die Zukunft alles Gute!

Ihre

Daniela Schlegel-Friedrich
Landrätin des Landkreises Merzig-Wadern Im November 2013