16. September 2017

Blätter zur Erinnerung

In seiner Predigt nahm Pfarrer Zonker, der den Gottesdienst zusammen mit den anderen Seelsorgern und den Pflegenden gestaltete, darauf Bezug, dass angesichtes des Sterbens und Todes das Vertrauen in Gott nicht selbstverständlich sei. Vielmehr sei es sehr frag-würdig, dass er tatsächlich in allen Situationen des Lebens liebevoll zur Seite stehe. Doch das Ringen um das Vertrauen würde nicht enttäuscht werden, wie dies auch die Gottesmutter Maria erleben konnte.


Für eine sehr schöne und tragende musikalische Gestaltung des Gottesdienstes sorgten die Sängerinnen Frau Strauß und Frau Wagner.


Am Ende des Gottesdienstes bedankte sich Hospizleiterin Judith Köhler bei den Angehörigen für ihre Teilnahme am Gottesdienst und für das Vertrauen, das sie dem St. Barbara Hospiz Bous entgegengebracht hatten, worauf ihr mit spontanem und kräftigem Applaus geantwortetet wurde.
Zur Erinnerungen an ihre Verstorbenen konnten die Angehörigen nach dem Gottesdienst „Blätter“ mit deren Namen mit nach Hause nehmen, die zuvor während der Gedenkfeier im persönlichen Gedenken an die Verstorbenen symbolisch an einem Strauch angebracht wurden.


Nach dem Gottesdienst gab es noch die Möglichkeit für die Angehörigen, sich bei Kaffee und Kuchen miteinander und mit den Mitarbeitern des Hospizes auszutauschen.


Dabei wurde den Mitarbeitenden noch einmal herzlich für die Sorge um die Gäste gedankt. Entsprechend äußerte ein Angehöriger: „Was Sie hier leisten ist mit Gold nicht aufzuwiegen“ und eine andere Angehörige bedankte sich für die Einladung zum Gedenkgottesdienst „es war nicht einfach, hier noch einmal hin zu kommen. Aber jetzt ist der Abschied von unserem lieben Verstorbenen rund geworden.“

Text: Rolf Friedsam